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Diese Radtour ist eine Aneinanderreihung von Höhepunkten in der Provence. Sie radeln durch Lavendeltäler und besuchen die schönsten französischen Dörfer. Unterwegs kommen Sie an der berühmten Abtei von Sénanque vorbei, am Dorf Lacoste mit dem Schloss des Marquis de Sade, an der charmanten Stadt Apt und an der beeindruckenden Gorges de la Nesque. Und die Ausblicke? Formidable! » mehr über Radreise Provence
Ach, schon vier Uhr. „Geben Sie mir doch so einen tiefroten Roussillon. Dann geht es nachher wieder locker weiter.“ Das französische Leben genießen? Wo ginge das besser als im sonnigen Süden der Provence. Die Sonne strahlt über die Lavendelfelder, in den Dörfern hallt das Klacken der Eisenkugeln beim Boulespiel wider, und gerne stellen Sie Ihr Rad im Schatten eines typischen Cafés ab. Ein Gläschen Wein? Sie zögern. „Lieber doch einen Café Crème.“ Beim Entdecken wollen Sie schließlich einen klaren Kopf behalten.
Diese Trekkingtour verbindet zahlreiche Höhepunkte der Provence. In sechs Etappen erkunden Sie das Weinbaugebiet Roussillon. Ihre Reise beginnt im verträumten Dorf Vacqueyras in der Vaucluse. Von dort radeln Sie durch sanfte Weinberge ins mittelalterliche Venasque und bald weiter nach Roussillon mit seinen farbenfrohen Ockerfelsen. Auch die schönen Dörfer Lacoste und Bonnieux liegen auf Ihrem Weg. Später radeln Sie nach Sault mit Blick auf den Mont Ventoux und unternehmen herrliche Rundtouren durch Lavendeltäler.
Die meisten französischen Weine haben noch einen Korken. Riechen Sie daran – er sollte nicht nach Kork riechen. Füllen Sie Ihr Glas etwa zu einem Drittel. Halten Sie das Glas schräg und ruhig. Nehmen Sie den Duft des Weins auf. Dann schwenken Sie das Glas, damit sich der Wein mit Sauerstoff anreichert. Nehmen Sie kleine Schlucke und lassen Sie den Wein etwa zehn Sekunden im Mund zirkulieren. So erkennen Sie, ob der Wein „elegant“, „eigensinnig“ oder „kräftig“ ist. Und zum Schluss: ausspucken und den Abgang definieren. Der kann „ehrlich“, aber auch „frech“ sein.
TIPP: Sie dürfen natürlich auch schlucken – und eine Flasche für später in die Radtasche packen!
Schon im Jahr 972 war das Dorf Bonnieux so weit entwickelt, dass es eines der wenigen Dörfer im Luberon war, das über eine richtige Verteidigungsmauer und eine eigene Festung verfügte. Ab dem 14. Jahrhundert gehörte es fast vier Jahrhunderte lang zum Herrschaftsgebiet des Papstes in Avignon. Dass viele Bischöfe sich entschieden, hier zu wohnen, trug zu einer wohlhabenden Zeit bei. Und heute? Bonnieux zeigt sich noch immer von seiner schönsten Seite – es zählt sogar zu den schönsten Dörfern im Luberon. Ja, diese Bischöfe wussten damals schon, wo es sich gut leben lässt.
Auch Lacoste hat sich seinen authentischen Charakter bewahrt. Mit seinen engen, mittelalterlichen Gassen und zahlreichen alten Gebäuden scheint hier die Zeit stillzustehen. Der wohl berüchtigtste Bewohner war Donatien Alphonse François Comte de Sade, besser bekannt als der ausschweifende Marquis de Sade, der in dem Schloss lebte. Nach mehreren Vorfällen mit Frauen und der Polizei floh er, wurde gefasst, zweimal zum Tode verurteilt, freigesprochen und schließlich in eine Anstalt eingewiesen. Dieser Marquis eben. Im Jahr 1779 wurde sein Schloss teilweise zerstört und kurz darauf von der lokalen Bevölkerung geplündert.
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